Freitag, 13.03.2026

Champignonernte 2025 steigt leicht bei weitgehend stabiler Anbaufläche

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Im Jahr 2025 wurden in Deutschland 78 400 Tonnen Speisepilze geerntet. Laut Statistischem Bundesamt nahm die Erntemenge damit gegenüber 2024 um 1,0 Prozent oder 760 Tonnen zu. Im Vergleich zum Durchschnitt der Jahre 2015 bis 2024 liegt die Produktion um 4,4 Prozent höher.

Erntevolumen und Zusammensetzung

Der Großteil der Ernte entfiel auf Champignons. Mit 76 800 Tonnen machten sie 97,9 Prozent der gesamten Speisepilzernte aus. Gegenüber dem Vorjahr wuchs die Champignonernte um 1,4 Prozent, gegenüber dem Durchschnitt der Jahre 2015 bis 2024 um 4,6 Prozent. Die übrigen Erntemengen setzen sich aus Kräuter- und Austernseitlingen, Shiitake sowie sonstigen Spezialpilzkulturen zusammen und spielen mengenmäßig nur eine untergeordnete Rolle.

Fast die Hälfte der geernteten Speisepilze wurde in ökologisch bewirtschafteten Betrieben erzeugt. 47,4 Prozent der Ernte entsprechen 37 200 Tonnen. Auch in diesem Segment dominieren Champignons mit 98,2 Prozent beziehungsweise 36 500 Tonnen.

Flächenentwicklung und regionale Verteilung

Die gesamte Erntefläche für Speisepilze belief sich 2025 auf 355 Hektar. Das entspricht einem leichten Anstieg gegenüber dem Vorjahr um 0,2 Prozent und einem Plus von 4,2 Prozent gegenüber dem Durchschnitt der Jahre 2015 bis 2024. Die Hälfte der Fläche wurde ökologisch bewirtschaftet.

Die Anbaufläche für Champignons lag bei 342 Hektar und stieg gegenüber 2024 ebenfalls um 0,2 Prozent. Sie liegt 3,8 Prozent über dem Durchschnitt der Jahre 2015 bis 2024. Regional konzentriert sich die Produktion wie in den Vorjahren: die größten Flächen meldeten Niedersachsen mit 200 Hektar und Nordrhein Westfalen mit 80 Hektar.

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